64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V.

11.–13. Juni 2015 - Congress Centrum Maritim Hotel Ulm

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Workshops

Jürgen Wahlmann (Edewecht)
12.06.2015, 09:00 Uhr

Dieser Kurs zeigt Ihnen, wie Sie mit der richtigen Vorbehandlung bei mehr als 90% der Patienten ganz oder teilweise ohne Präparation arbeiten können und wird Sie in die Lage versetzen, den Wünschen Ihrer Patienten nach einem strahlenden Lächeln noch besser entsprechen und auch komplexe zahnmedizinische Fälle wie Bisshebungen minimalinvasiv oder sogar ohne jede Präparation mit Onlay- Veneers lösen zu können. Lernen Sie alle notwendigen Schritte von der Beratung und Fotografie, über Marketing und Abrechnung bis hin zum kompletten technischen Ablauf. Auch die Mehrwertsteuerproblematik bei der Abrechnung rein kosmetischer Fälle wird erläutert.

Teil 1 - Umgang mit Angstpatienten
Lea Höfel (Garmisch-Partenkirchen)
12.06.2015, 09:00 Uhr

Teil 2 - Psychisch auffällige Patienten
Lea Höfel (Garmisch-Partenkirchen)
12.06.2015, 11:30 Uhr

Ängstliche und psychisch auffällige Patienten sind gerade beim Zahnarzt keine Seltenheit. Dies führt zu unkooperativen Klientel, langwierigen Behandlungszeiträumen oder aber der generellen Vermeidung des Zahnarztbesuches. Kenntnisse über Gedanken und Gefühle des Patienten helfen, eine angstfreie und psychisch entspannte Atmosphäre zu gestalten. Die Schulung vermittelt Kenntnisse über die Hintergründe von Angst und psychischen Erkrankungen im Allgemeinen und in Bezug auf die Zahnbehandlung. Des Weiteren werden die wichtigsten Kommunikationsregeln im Umgang mit ängstlichen und psychisch auffälligen Patienten vorgestellt und wirtschaftlich tragbare Interventionsmöglichkeiten trainiert.

Peter Pospiech (Würzburg)
12.06.2015, 16:15 Uhr

Trotz aller Bemühungen um Prävention, Zahnerhaltung und High End Dentistry: Die Klammerprothese gehört auch weiterhin zum Portfolio des täglichen zahnärztlichen Lebens. Leider ist sie in vielen Fällen ein ungeliebtes Kind, das weder vom Patienten noch vom Zahnarzt so richtig angenommen wird.
Das Seminar möchte neue Freude an der Behandlung mit Klammerprothesen entfachen und behandelt die Planung und Umsetzung von Interims- und Modellgussprothesen. Alternative und nicht so geläufige Klammerformen werden gezeigt,  neue Werkstoffe diskutiert und deren Potential besprochen.
Noch interessanter wird es natürlich, wenn am konkreten Behandlungsfall Planungsmöglichkeiten diskutiert werden können. Es sind deshalb alle Kursteilnehmer aufgerufen, einen eigenen Fall mitzubringen, der dann im Plenum besprochen werden kann.

Michael Hopp (Greifswald), Rüdger Ruppert (Berlin)
13.06.2015, 09:00 Uhr

Der Kurs beinhaltet nach einer kurzem Einführung "Hands On" Arbeiten im Zusammenhang mit einer REPLICATE Insertion am implantologischen Spezialmodell, inklusive der chirurgischen "Nacharbeit" der Alveole, dem Testen der Implantatpassung mit einem Passstück aus Zirkondioxid (Try-In) und dem Einbringen des REPLICATE-Implantats. Implantateinheiten stehen zur Verfügung und ein spezielles, empfohlenes Fräserset der Firma Komet für die Chirurgie wird präsentiert. Nach dem Setzen des Implantates wird das Einbringen der temporären Klebebrücke zum Schutz des Implantats (Cover Shield) sowie das adhäsive Zementieren der Krone unter Verwendung von phosphatbasierten Bondern demonstriert. Materialempfehlungen für die Arbeit am Patienten werden gegeben.

Bernd Wöstmann (Gießen)
13.06.2015, 09:00 Uhr

Auf dem Wege zu einer exakten Restauration stellt die Abbildung der intraoralen Situation auf einem realen oder auch virtuellen Modell einen ganz entscheidenden Schritt dar, da die Herstellung definitiven Zahnersatzes ausschließlich indirekt möglich ist. Nachdem CAD/CAM Verfahren in der Zahntechnik bereits in vielen Bereichen gut etabliert sind, hat gegenwärtig mit der Einführung optischer System zur Abformung der nächste Schritt zur vollständigen Digitalisierung der Prozesskette von der Präparation bis zur Eingliederung des Zahnersatzes begonnen.  Allerdings garantiert ein intraoraler Scanner allein keineswegs den Erfolg. Nur durch eine konsequente Anpassung des Arbeitsablaufes in der Praxis  und eine Abstimmung der Verfahrensketten zwischen Zahnarzt und Zahntechniker lässt sich das Potential moderner Scansystem nutzen. Ob und wann die „Abformung mit der Kamera“ zum Standard in deutschen Zahnarztpraxen werden wird, wird wohl hauptsächlich eine Frage des Preises und der Indikationsbereiche sein.

Florentine Jahn (Jena)
13.06.2015, 11:00 Uhr

Es werden verschiedene aktuelle Stiftsysteme (Einteilung nach Generationen und nach der Herstellung) vorgestellt. Aktuell spielen zahnfarbene Stiftsysteme eine wesentliche Rolle. Eigene Untersuchungen zu Glasfaserstiften zeigen mögliche Nachteile und Komplikationen. Es werden Unterschiede im adhäsiven Verbund beschichteter und unbeschichteter Glasfaserstifte in Abhängigkeit vom Befestigungskomposit präsentiert. Entsprechend des Zerstörungsgrades des Zahnes und der geplanten Versorgung werden Empfehlungen zum praktischen Einsatz von Stiften gegeben.

Rainer Fangmann (Wilhelmshaven), Fabian Zinser (Loxstedt)
13.06.2015, 11:00 Uhr

Die Digitalisierung in der Zahnheilkunde und insbesondere in der Zahntechnik ermöglicht gerade der Altersgruppe der Senioren sehr häufig den Zugang zu festsitzendem Zahnersatz. Im Rahmen des angebotenen Workshops mit Videosequenzen wird die Welt der 3D-Planung in Verbindung mit dem DVT, die digitale zahntechnische Umsetzung und die Integration in den implantatchirurgischen und implantatprothetischen Praxisalltag gezeigt. Der Workshop wird in Teamwork zwischen Zahnarzt und Zahntechniker umgesetzt.

Fabian Hüttig, Eva Engel (Tübingen)
13.06.2015, 14:15 Uhr

Der Workshop vermittelt die neuro-biologischen und neuro-physiologischen Grundlagen der Schmerz-/Stressverarbeitung mit besonderer Berücksichtigung des stomatognathen Systems. Darauf aufbauend wird in ein 3-stufiges Gesprächsmodell eingeführt mit den Teilnehmern konkrete Gesprächswerkzeuge erarbeitet. Abschließend werden auch die Angebote von Massenmedien als Hilfen für Zahnarzt und Patient erörtert. Ziel ist es Grundlagen für den Ausbau einer erfolgreichen Edukation in der eigenen Behandlung zu erlangen.

Paul Weigl, Maximilian Blume, Roland Felber (Frankfurt am Main)
13.06.2015, 14:15 Uhr

Der Workshop vermittelt kurz die wissenschaftsbasierten Grundlagen für die Indikation eines sofort versorgten Einzelzahnimplantats. Anhand eines Fall-Beispiels wird die vorteilhafte Anwendung des chairside CAD/CAM-Systems CEREC® im klinischen Arbeitsablauf live demonstriert. Die inzwischen intuitiv bedienbare und selbst erklärende CEREC®-Software ermöglicht ein sehr schnelles Erlernen und somit eine rasche Umsetzung in der eigenen Praxis.